Kloster und Kirche Santa Teresa sowie das Museum für sakrale Kunst der UFBa in Salvador

Kloster und Kirche Santa Teresa: Kulturerbe und Museum für sakrale Kunst in Salvador (BA)

Das Museum für sakrale Kunst der UFBa befindet sich auf dem Gelände des Klosters und der Kirche Santa Teresa und nimmt einen Teil der Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters ein.

Convento e Igreja de Santa Teresa em Salvador
Kloster und Kirche Santa Teresa in Salvador
Convento e Igreja de Santa Teresa em Salvador
Kloster und Kirche Santa Teresa in Salvador
Convento e Igreja de Santa Teresa em Salvador
Kloster und Kirche Santa Teresa in Salvador
Interior do Convento e Igreja de Santa Teresa em Salvador
Innenansicht des Klosters und der Kirche Santa Teresa in Salvador
Interior do Convento e Igreja de Santa Teresa em Salvador
Innenansicht des Klosters und der Kirche Santa Teresa in Salvador
Azulejo português no Convento e Igreja de Santa Teresa, Salvador
Portugiesische Kacheln im Kloster und in der Kirche Santa Teresa, Salvador

Historischer Überblick (17.–20. Jahrhundert)

Convento e Igreja de Santa Teresa ou Museu de Arte Sacra UFBa
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História do Convento e Igreja de Santa Teresa - Salvador BA

Das Kloster und die Kirche Santa Teresa im Stadtteil Pelourinho wurden ab 1665 von Barfüßigen Karmeliten errichtet; die Einweihung des Klosters erfolgte 1686, die Fertigstellung der Kirche am 15. Oktober 1697. Die Bauarbeiten wurden von Ordensbrüdern wie Frei José do Espírito Santo geleitet, und historischen Quellen zufolge war auch Frei Macário de São João an der Planung der Kirche beteiligt.Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Komplex für verschiedene Zwecke genutzt: als Priesterseminar (ab 1837), für zivile und bildungsbezogene Zwecke, es wurden Umbauten vorgenommen und der Komplex teilweise aufgegeben. Im Jahr 1959 richtete die Bundesuniversität von Bahia an diesem Ort das Museum für sakrale Kunst ein, das eine der größten Sammlungen des Landes beherbergt.

Ilustração do Convento de Santa Tereza feita pelo arquiteto inglês Edmund Thomas Blacket (1817-1883) com data de 9 de agosto de 1842
Darstellung des Klosters Santa Tereza, angefertigt vom englischen Architekten Edmund Thomas Blacket (1817–1883) am 9. August 1842

Architektur und künstlerische Merkmale

Das Kloster ist um einen quadratischen Kreuzgang herum angelegt; die Kirche nimmt eine der Seiten des Komplexes ein. Der Grundriss folgt den Vorbildern der römischen Jesuiten – Hauptschiff und Querschiff gleich hoch, Kuppel am Kreuzungspunkt und miteinander verbundene Kapellen – und weist eine Vorhalle mit drei Bögen sowie eine klassische, von Vignola inspirierte Fassade auf. Der Turm wurde durch einen seitlichen Glockenturm ersetzt, wie es für die Bauweise dieser Zeit typisch war.

Museum für sakrale Kunst der UFBa – Sammlung

Das Museum für sakrale Kunst der UFBa beherbergt rund 1.400 Exponate (16. bis 19. Jahrhundert): Holz- und Terrakottafiguren, Skulpturen, Gemälde, Kachelbilder, Silbergeschirr und sakrale Einrichtungsgegenstände. Viele Exponate stammen aus der ehemaligen Kathedrale, die 1933 abgerissen wurde, sowie aus Schenkungen und Übertragungen der Kurie und anderer nationaler und internationaler Sammlungen.

Escultura de Santa Teresa d'Ávila - Acervo do Museu de Arte Sacra da UFBa
Skulptur der Heiligen Teresa von Ávila – Sammlung des Museums für sakrale Kunst der UFBa
Esculturas do Acervo do Museu de Arte Sacra da UFBa
Skulpturen aus der Sammlung des Museums für sakrale Kunst der UFBa
Esculturas do Acervo do Museu de Arte Sacra da UFBa
Skulpturen aus der Sammlung des Museums für sakrale Kunst der UFBa
Acervo do Museu de Arte Sacra da UFBa
Gemälde „Anbetung des Jesuskindes“ – Sammlung des Museums für sakrale Kunst der UFBa
Acervo do Museu de Arte Sacra da UFBa
Skulpturen aus der Sammlung des Museums für sakrale Kunst der UFBa
Pintura Jesus no Horto das Oliveriras - Acervo do Museu de Arte Sacra da UFBa
Gemälde „Jesus im Garten der Ölbäume“ – Sammlung des Museums für sakrale Kunst der UFBa

Wichtige Ereignisse und Restaurierungen

Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts erfuhr der Komplex bauliche Veränderungen und verlor einige seiner ursprünglichen Elemente; im 20. Jahrhundert wurde er teilweise restauriert. Zu den in den 1950er- und 1960er-Jahren durchgeführten Maßnahmen zählen insbesondere die Vereinbarung zwischen der Universität von Bahia (heute UFBa) und der Erzdiözese (1958) sowie die Einweihung des Museums am 10. August 1959 unter fachlicher Begleitung des IPHAN.

Praktische Informationen für Besucher

  • Adresse: Rua do Sodré, Nr. 25, Pelourinho – Salvador (BA).
  • Öffnungszeiten: Informationen zu den Öffnungszeiten und zum Ticketverkauf finden Sie auf der Website der UFBa / Museum für sakrale Kunst.
  • Tipp: Nutzen Sie die historische Umgebung des Pelourinho, um den Besuch in einen größeren Zusammenhang zu stellen.

Quellen und weiterführende Literatur

Dieser Text basiert auf historischen Recherchen zum Komplex des Klosters und der Kirche Santa Teresa, den Beständen des Museums für Sakralkunst der UFBa sowie auf Dokumentationen zum Kulturerbe. Weitere Informationen finden Sie in lokalen Publikationen, den Beständen der UFBa und den Aufzeichnungen des IPHAN.Siehe auch: Kirchen in Salvador da Bahia

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