Kartografie und ihre Schöpfer

Die Kartografie fasst die Art und Weise zusammen, wie Menschen die Erdoberfläche dargestellt haben, indem sie Beziehungen zwischen Punkten und Merkmalen anhand von Entfernungen und Richtungen aufzeigen.

Frühe Karten und Reiserouten verwendeten zeit- oder reiseabhängige Maße und bildliche Zeichen; im Laufe der Zeit wurden Vermessungswesen, Trigonometrie, Magnetkompasse, astronomische Koordinaten (Breiten- und Längengrade) und Projektionsmathematik in die Kartografie integriert, um die Genauigkeit zu verbessern und die kugelförmige Erde auf flache Medien zu übertragen.

Fortschritte in der Geodäsie und Triangulation verfeinerten die Kartografie großer Gebiete, während die Erfindung der Konturlinien militärischen und topografischen Anforderungen gerecht wurde.

Mit der zunehmenden Zahl von Nutzern – Reisende, Händler, Soldaten, Archäologen, Historiker und Geographen – entwickelten Kartographen spezielle Methoden zur Kartierung von Verteilungen wie Geologie, Klima, Vegetation und Landnutzung.

Der Fortschritt war ungleichmäßig, eingeschränkt durch Instrumententechnologie, wirtschaftliche Interessen und festgefahrene Veröffentlichungspraktiken, sodass historische Karten kritisch gelesen werden müssen. Heute unterstreicht der Wert der Karte für die Integration wissenschaftlicher, historischer und menschlicher Daten ein erneutes Interesse an der Kartographie sowohl als praktisches Werkzeug als auch als dokumentarische Aufzeichnung.

Este é um dos dois mapas-múndi “modernos” incluídos no atlas ptolomaico de Fries e um dos poucos mapas-múndi do início do século XVI disponíveis para colecionadores. É uma versão reduzida do famoso Mapa do Almirante, de Waldseemuller, concentrando-se no Velho Mundo, mas mostrando partes da América no lado esquerdo. Mostra o mundo numa combinação de equívocos clássicos com algumas das descobertas mais recentes, como um pouco da costa da América do Sul ao longo da borda esquerda. A Gronelândia é desenhada como uma península alongada ligada a uma Escandinávia ainda de forma primitiva. A adaptação de Fries apresenta as montanhas de uma maneira estilizada diferente e não tem as linhas direcionais da placa de Waldseemuler. Foram adicionados elementos decorativos, incluindo um elefante ao largo da costa da Groenlândia e retratos de cinco reis: Rússia, Egito, Etiópia, Toprobana e Mursuli. Ela oferece uma visão fascinante do que se sabia e não se sabia sobre o mundo no início da Era dos Descobrimentos. O canto superior direito da borda está faltando, como é o caso das edições de 1525 a 1541.
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Mapping: ein Überblick

Kartografie: Ein umfassender Überblick über die Geschichte, Wissenschaft, Techniken und modernen Anwendungen der Kartografie Der Zweck einer Karte besteht darin, die Beziehungen zwischen Punkten und Merkmalen auf der Erdoberfläche grafisch darzustellen. Diese werden durch Entfernung und Richtung bestimmt. In früheren Zeiten wurde die „Entfernung“ möglicherweise in Zeiteinheiten oder linearen Maßen […]

Word Map from 1702
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Nationale Erhebungen und moderne Atlanten: eine Analyse

Nationale Vermessungen und moderne Atlanten: Entwicklung, Methoden und globale Praktiken in der Kartografie Die Kartografie seit den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ist geprägt von der Durchführung regelmäßiger topografischer Vermessungen als nationale Unternehmungen. Die meisten davon wurden in Europa, in einigen Ländern Asiens (z. B. Indien, Japan, Niederländisch-Indien), in den […]

The Atlantic Ocean by Governor Pownall, 1787
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Fortschritte in der Kartografie und Vermessung im Großbritannien des 18. Jahrhunderts

Der britische Beitrag zur Kartografie im 18. Jahrhundert: Instrumente, Vermessungen und globale Kartierung Einleitung und Umfang Eine detaillierte Untersuchung des britischen Beitrags zur Kartografie vor dem 18. Jahrhundert würde den Rahmen dieser Übersicht sprengen. Berichte über die Leistungen von Männern wie George Lily, Christopher Saxton, Norden, Speed, Ogilvy und John […]

This is the first (of three) world maps that was included in Ortelius' famous atlas. It is a simplified reduction of Mercator's influential map of 1569 presented on an oval projection rather than the projection for which Mercator is now famous. From surviving correspondence, it is known that Mercator encouraged Ortelius and provided him with information, particularly with coordinates of places in the Americas. Placed on a cloud background, the map shows North America as much too wide and South America retains the unusual bulged southwestern coastline. At the poles, a prominent Northwest Passage snakes its way south of the four islands making up the arctic regions, and a huge Terra Australis Nondum Cognita makes up the imaginary southern continent. A notation next to New Guinea notes that it is unknown if this large island is a part of the southern continent. The title is in a strapwork banner at top, which is balanced with a quotation from Cicero at bottom. This superb map was engraved by Frans Hogenberg with his signature at bottom. The plate was used for the first 16 editions of the Theatrum. A crack developed in the lower left corner from 1570 onward.
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Kartografie der großen Entdeckungen: Navigation und Kartografie

Die Kartografie der Entdeckungszeit: Die Kartografie der frühen Weltumsegelung Der zweite große Beitrag zur Wiederbelebung der Kartografie kam von den Anführern der Überseeexpansion: den Seefahrern vieler Nationen – Italienern, Portugiesen, Spaniern, Franzosen, Niederländern und Engländern –, die in etwas mehr als einem Jahrhundert die Ozeane der Welt mit Ausnahme des […]

Fra Mauro - Mappa Mundi 1450
Kartografie und ihre Schöpfer, Kartografie und ihre Schöpfer

Kartografie des 15. Jahrhunderts – Fra Mauro und Martin Behaim

ZEITGENÖSSISCH zu den späteren katalanischen Karten sind mehrere hauptsächlich italienischer Herkunft, die ebenfalls einige mittelalterliche Merkmale bewahren, aber sehr deutlich den Einfluss von Ptolemäus‘ „Geographie“ zeigen, deren Manuskripte spätestens seit den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts in Westeuropa im Umlauf waren. Andreas Walsperger (1448) Ein früher, aber nicht sehr erfolgreicher […]

"Romani Imperii Imago", Ortelius, Abraham - Mediterranean, Roman Empire, 1584 - Dramatic map of the Roman Empire centered on the Mediterranean and covering most of Europe, Northern Africa, and the Near and Middle East. The map is richly decorated with several strapwork cartouches, two containing portraits of Remus and Romulus, the founder of Rome. The cartouches in the lower section of the map contain an account of Roman history at left and a large genealogical tree of the rulers of Rome at righthistory at left and a large genealogical tree of the rulers of Rome at right.
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Mittelalterliche Seekartographie und ihre Entwicklung

Mittelalterliche Seekartographie: Entstehung und Entwicklung der Portolankarten Einleitung Gegen Ende des 13. Jahrhunderts tauchte in Westeuropa ein neuer Kartentyp auf, der einen bedeutenden Fortschritt in der mittelalterlichen Kartographie darstellte. Diese Karten brachen mit der bisherigen Praxis, indem sie sich auf direkte Beobachtungen stützten, die durch ein neues Instrument, den Seekompass, […]

This is the first (of three) world maps that was included in Ortelius' famous atlas. It is a simplified reduction of Mercator's influential map of 1569 presented on an oval projection rather than the projection for which Mercator is now famous. From surviving correspondence, it is known that Mercator encouraged Ortelius and provided him with information, particularly with coordinates of places in the Americas. Placed on a cloud background, the map shows North America as much too wide and South America retains the unusual bulged southwestern coastline. At the poles, a prominent Northwest Passage snakes its way south of the four islands making up the arctic regions, and a huge Terra Australis Nondum Cognita makes up the imaginary southern continent. A notation next to New Guinea notes that it is unknown if this large island is a part of the southern continent. The title is in a strapwork banner at top, which is balanced with a quotation from Cicero at bottom. This superb map was engraved by Frans Hogenberg with his signature at bottom. The plate was used for the first 16 editions of the Theatrum. A crack developed in the lower left corner from 1570 onward. This example shows evidence of bolt impressions from repair work on the crack.
Kartografie und ihre Schöpfer

Die Entwicklung der europäischen Kartographie im 16. und 17.

Die Entwicklung der europäischen Kartographie (16.-17. Jh.): Mercator, Ortelius und die holländischen Zentren Inhaltsverzeichnis Einleitung Die ersten Atlanten und Nachträge Gerhard Mercator: Hintergrund und Frühwerk Das Problem der Navigation und die Loxodrome Mercators Karte von Europa (1554) Methoden und Grenzen der antiken Kartographie Die Rezeption der Mercator- und anderer Karten […]