Die maritime Expansion Portugals – Seefahrt vor den Entdeckungen

Die Seefahrt vor den Entdeckungen war eine entscheidende Periode in der Seefahrtsgeschichte, geprägt von Innovationen und Anpassungen, die den Weg für die großen Entdeckungen des 15. Jahrhunderts ebneten.

Während dieser Zeit begannen die portugiesischen Seefahrer, ihre Navigationstechniken zu verfeinern und entwickelten wendigere und widerstandsfähigere Schiffe wie die Karavellen, die zu Symbolen der Entdeckungszeit wurden.

Der Einfluss der portugiesischen Könige trug zusammen mit dem zunehmenden Seeverkehr und Handel mit anderen europäischen Nationen zu einer bedeutenden Entwicklung der Marine bei.

Dieser Kontext erleichterte nicht nur die Erforschung neuer Handelsrouten, sondern legte auch den Grundstein für zukünftige Expeditionen, die den Lauf der Geschichte verändern sollten.

Portugal's Maritime Expansion - Navigation before the Discoveries
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Portugal's Maritime Expansion - Navigation before the Discoveries

Der Einfluss der portugiesischen Könige auf die Entwicklung der Seefahrt

1. Der Einfluss der portugiesischen Könige

Unter der Führung von D. Henrique, D. João II. und D. Manuel I. erfuhr die portugiesische Marine bedeutende Verbesserungen und bereitete sich auf die Entdeckungen vor, die wichtige Seiten der Weltgeschichte schreiben sollten.

2. Entwicklungen im 12. Jahrhundert

Noch im 12. Jahrhundert ordnete D. Sancho I. den Bau von „Schutzbauten” an den Stränden an, um Schiffe auf Grund laufen zu lassen.

3. Die Herrschaft von D. Dinis

Während der Herrschaft von Dom Dinis, als der Seeverkehr mit anderen europäischen Ländern bereits relativ intensiv war, wurde der Hafen von Paredes gebaut und der Pinienwald von Leiria gepflanzt, der Holz für den Schiffsbau lieferte.

Zu dieser Zeit wurde der erste portugiesische Admiral, Nuno Fernandes Cogominho, ernannt, und der Genueser Pezagno wurde für diese Position engagiert.

Aus dieser Zeit stammt auch die Ankunft der Portugiesen auf den Kanarischen Inseln, wie später von Afonso IV. gegenüber dem Papst erklärt wurde.

4. Der Schutz der Handelsmarine

Die Handelsmarine erhielt während der Regierungszeit von D. Fernando I. noch mehr offiziellen Schutz.

Wie in der Chronik von Fernão Lopes dokumentiert, wurde der Schiffbau durch Steuerbefreiungen und die Gewährung von Vorteilen und Garantien für Reeder stark gefördert.

Dies führte zur Entwicklung des Seehandels, wobei Portugal landwirtschaftliche Produkte exportierte und Textilien und Manufakturwaren importierte.

Die Einnahmen der Zollbehörde von Lissabon stiegen erheblich, sodass sich die Stadt zu einem Freihafen entwickelte, der von zahlreichen Ausländern frequentiert wurde.

5. Die Entwicklung der Seefahrt

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts und der Zeit der Entdeckungen hatte sich die portugiesische Seefahrt bereits über die alten Einmast-Galeeren mit 16 Rudererplätzen, die entweder mit Fischern oder Gefangenen besetzt waren, hinaus entwickelt.

Selbst die Zweimast-Galeeren mit 25 bis 30 Ruderplätzen, darunter auch Gefangene, verfügten über Bug- und Heckkastelle, von denen aus in den Seekriegen jener Zeit Speere, Pfeile und Brandmaterialien abgeschossen wurden.

Man begann, Barkassen, Boote und schließlich Karavellen einzusetzen, die, wie wir sehen werden, eine entscheidende Rolle in dem von Infante D. Henrique eingeleiteten neuen Zyklus spielten.

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