Geschichte und die historischen Sehenswürdigkeiten von Itacaré erkunden

Die Geschichte von Itacaré begann als Dorf der Pataxós-Indianer, das im 18. Jahrhundert in eine Jesuitenniederlassung umgewandelt wurde. Der Ort war ein wichtiger Kakao- und Schmuggelhafen und hat seine reiche historische Vergangenheit bis heute bewahrt.

Itacaré im Süden Bahias ist ein ideales Reiseziel für alle, die Ruhe und vollen Kontakt zur Natur suchen. Aber auch Adrenalinjunkies und Extremsportler fühlen sich in dem zur Kakaoküste gehörenden Urlaubsort wohl.

Perfekte Wellen, wie die der Praia da Tiririca, ziehen Surfer aus ganz Brasilien und der Welt an. Die Ruhe der Gezeiten am Praia da Concha lädt zum entspannten Schwimmen und Stand-Up-Paddling ein.

Cidade de Itacaré na Bahia
Die Stadt Itacaré in Bahia

Itacaré beherbergt unzählige Naturschönheiten und Kulturschätze. Verlassene Strände inmitten des Atlantischen Regenwaldes stehen neben Kolonialbauten und Villen aus dem frühen 20.Jahrhundert. Jahrhundert.

Jahrhunderts. Während Surfer Strände mit hohen Wellen suchen, sind Ökotouristen von einsamen Stränden, die über Wanderwege zu erreichen sind, und Wasserfällen mitten im Wald begeistert. Die Bewohner der Stadt bemühen sich, die Grünflächen intakt zu halten und zeigen damit ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.

Außerdem werden in Itacaré wichtige Bräuche gepflegt, wie z.B. die Capoeira, die ein kulturelles Markenzeichen der Region ist.

Siehe auch Reiseführer für Itacaré in Bahia

Mapa turistico de Itacaré na Bahia
Touristische Karte von Itacaré

Geschichte von Itacaré

Die Stadt Itacaré war ursprünglich ein Dorf der Pataxós-Indianer, in dem der Jesuitenpater Luís de Grã zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine Kapelle errichtete, die noch heute unter der Anrufung des Heiligen Michael steht.

Itacaré antiga
Das alte Itacaré

Die Stadt erhielt den Namen São Miguel da Barra do Rio de Contas und wurde 1732 zur Gemeinde, zunächst unter dem Namen Itapira, später Itacaré.

Nach den Erzählungen der Alten griffen die Indianer während der Kolonisierung häufig die Jesuiten an, die einen Tunnel zwischen dem Kirchenaltar und dem Jesuitenhaus bauten, um ihnen die Flucht zu erleichtern. Dieser Tunnel wurde jedoch wieder zugeschüttet.

In der Vergangenheit war Itacaré ein wichtiger Hafen, insbesondere zu einer Zeit, als der Seeverkehr vorherrschte. Er diente auch als Heimathafen und verband die Stadt Rio de Contas in der Chapada Diamantina mit verschiedenen Städten in Minas Gerais.

Der ständige Strom von Waren und Edelsteinen zog Piraten an, die sich in der Nähe des Hafens versteckten, um Diamanten und andere Reichtümer von Reisenden zu stehlen.

Mit dem Aufkommen der Straßen wurde der Hafen nur noch für den Fischfang genutzt. Der Kakaoanbau, der Ende des 19. Jahrhunderts begann, belebte die lokale Wirtschaft, aber der Rückgang dieser Tätigkeit führte zu einem langsamen Verfall.

Der Bau der Schnellstraße BR-101 in den 1960er Jahren begünstigte andere Städte im Landesinneren, aber Itacaré blieb isoliert, was zu seiner Erhaltung beitrug.

Die schwierige Erreichbarkeit über 54 Kilometer Lehmpiste ließ die Stadt jahrelang aus der Zeit fallen. Der Bau der Autobahn BA-001 entlang der Küste Bahias brachte jedoch den Tourismus und veränderte die Stadt.

Heute ist Itacaré in Richtung der Strände gewachsen, wobei der Stadtteil Pituba mit seiner Hauptstraße, dem Caminho das Praias, entstanden ist. Im neueren Viertel Concha befinden sich die wichtigsten Gasthäuser der Stadt.

Video zur Geschichte von Itacaré in Bahia

História de Itacaré na Bahia
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História de Itacaré na Bahia

Historische Sehenswürdigkeiten von Itacaré BA

1. die Kirche St. Michael

Igreja de São Miguel, Itacaré BA
Kirche St. Michael, Itacaré BA
Igreja São Miguel em Itacaré
Die Michaelskirche in Itacaré
  • Erbaut von den Jesuiten an einer erhöhten Stelle der Stadt, von der aus man die Mündung des Hafens sehen konnte, durch den die großen Schiffe einliefen.
  • Baubeginn: 1718 | Fertigstellung: 1723.

2. Jesuitenhaus

  • Gleichzeitig mit der Kirche St. Michael erbaut.
  • Sie war mit der Kirche durch einen Tunnel verbunden, der bei Indianerangriffen als Fluchtweg diente.

3. Große Häuser

  • Erbaut ab 1900 während des Kakao-Zyklus.
Drei Hauptstile
  • Sobrados: Häuser der Adeligen.
  • Hochgeschossige Häuser: Wohnhäuser der Kaufleute und Kleinbauern.
  • Erdgeschossige Häuser: Von der Unterschicht bewohnt.

4. Leuchtturm Concha

Farol na Praia da Concha em Itacaré
Leuchtturm am Strand von Concha in Itacaré
  • Der Leuchtturm am Concha-Strand diente als Wegweiser für Kakaoboote.
  • Nach seiner Restaurierung wurde er zum einzigen quadratischen Leuchtturm der Welt, wie die örtlichen Fischer berichten.

Reiseführer für Itacaré in Bahia

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